
Die SAC-Wanderskala hilft dir, die richtige Route zu finden.
Durchgehendes Bergaufgehen, 3+ Stunden — wie klingt das für dich?
Sechs Stufen, vom asphaltierten Uferweg bis zum technischen Hochgebirgsbergsteigen. Jede Wanderregion deckt mehrere davon ab. Dieser Wander-Check empfiehlt dir bewusst nur bis T3 — der Bereich, der sich per Selbsteinschätzung verantwortungsvoll einschätzen lässt.
Skalenquelle: Schweizer Alpen-Club SAC, überarbeitet 2023
Ein klarer, gut ausgebauter Weg. Exponierte Stellen sind gesichert. Keine besonderen Fähigkeiten nötig — du könntest ihn auch ohne Karte finden.
Noch immer ein durchgehender Weg, aber das Gelände wird stellenweise wirklich steil. Grundlegende Trittsicherheit und Orientierungssinn sind hilfreich.
Der Weg ist nicht immer offensichtlich. Steil, teils mit Seilen oder Ketten an exponierten Stellen. Echte Trittsicherheit und etwas alpine Erfahrung sind hier wichtig.
Oft kein sichtbarer Weg. Kletterstellen mit den Händen, exponiertes Gras und Geröll, manchmal leichte Schneequerungen.
Meist weglos. Kurze Kletterpassagen, Gletscherbegehung, echte Absturzgefahr.
Andauernde Exposition und Kletterpassagen. Das ist Bergsteigen, kein Wandern mehr.
Gilt auf jedem Niveau, T1 eingeschlossen.
Alpines Wetter ändert sich schnell. Eine klare Vorhersage am Ausgangspunkt kann am Nachmittag in der Höhe trotzdem ein Gewitter bedeuten.
Welche Route, ungefähr wann du zurück bist. Das einfachste Sicherheitsnetz, das es gibt.
Leg schon vorher eine Zeit fest, zu der du umkehrst — egal wo du bist. Nicht erst, wenn du müde bist.
Schnee kann bis in den Sommer in schattigen Rinnen liegen bleiben und eine T2-Route deutlich erschweren. Aktuelle Tourenberichte schlagen Annahmen.